Tee-Lexikon: Ceylon

Ceylon ist der alte Name des Inselstaates Sri Lanka, der vor der Südspitze Indiens liegt. In den vergangenen Jahrhunderten war die Insel Kolonie verschiedener europäischer Länder, von Portugal, Holland und zuletzt von Großbritannien, bis es 1948 unabhängig wurde. Seit 1972 heißt das Land nun offiziell demokratisch sozialistische Republik Sri Lanka.

Der Teeanbau hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für Sri Lanka, obwohl dort erst seit der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts Tee angebaut wird.

Ceylon profitiert von seiner außergewöhnlichen geographischen Lage: aufgrund des unterschiedlichen Monsunregens kann das ganze Jahr über geerntet werden. Ist im Winter im Osten Monsun, herrschen im Westen trockene Wind vor, die für die Ernte ideal sind. Im Sommer ist der Monsun im Westen und der Osten durchläuft Trockenperiode.

Der Ceylon konnte sich auf dem Weltmarkt rasch einen guten Platz erkämpfen, da er geschmacklich zwischen dem herben Assam und dem feinen Darjeeling liegt und so das Spektrum der verfügbaren Tees auf interessante Weise erweitert.
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