Tee-Lexikon: Dill


Auch wenn die meisten Leute Dill nur von der Dill-Sauce her kennen, die man gerne zu Fisch ist: Dill ist eine sehr vielseitige Pflanze, die schon die alten Ägypter, Griechen und Römer benutzt haben. Die Wurzeln, Blätter und Samen des Dills verwendeten sie schon damals nicht nur zum Würzen von Fisch und Geflügel, sondern behandelten damit Schluckauf und Magenschmerzen.

Dill kann man aber auch als Tee trinken. In der Volks- und Klostermedizin wird er vor allem wegen seiner beruhigenden Wirkung auf die Nerven geschätzt. So soll er den Schlaf fördern und gegen Schlaflosigkeit helfen. Außerdem gilt Dill als wahres Wundermittel gegen Sodbrennen und Nierenbeschwerden. Desweiteren soll er bei Hämorrhoiden, Schwellungen und Geschwüren helfen. Allerdings gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die die medizinische Wirksamkeit von Dill belegen.

Für den Dilltee verwendet man nicht die Blätter, sondern die Samen. Und die sollten möglichst frisch sein, denn beim trocknen verliert der Dill die wichtigen Inhaltsstoffe.
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