Tee-Lexikon: Grüner Tee

Der Grüne Tee verdankt seinen Namen der markanten Farbe, die ihn vom schwarzen Tee unterscheidet.

Im Gegensatz zum Schwarzen Tee wird der Grüne Tee nämlich nicht fermentiert und behält so seine natürliche grüne Farbe. Die Teeblätter werden nur kurz geröstet oder gedämpft, und so wird eine Fermentation verhindert.

Man sollte grünen Tee stets mit heißem aber nicht kochendem Wasser übergießen - idealerweise sollte die Temperatur zwischen 60 und 80 °C liegen. Nur so entfaltet er sein mildes Aroma und behält seine reichhaltigen Inhaltsstoffe.

Wenn der grüne Tee eine anregende Wirkung haben soll, sollte die Ziehdauer 2 bis 3 Minuten betragen. Für eine beruhigende Wirkung kann man ihn bis zu 5 Minuten ziehen lassen. Keinesfalls aber länger, denn dann wird er bitter.

Teeliebhaber übergießen den Grüntee zuerst wenige Sekunden mit heißem Wasser, um die Bitterstoffe auszuschwemmen. Dieser erste Aufguss wird weggeschütet und nun der zweite Aufguss wie gewohnt bereitet, der einen wesentlich milderen Geschmack entfaltet.

Mit grünem Tee kann man je nach Sorte bis zu 8 Aufgüsse machen. Jeder Aufguss schmeckt anders - in der Grundtendenz werden die Aufgüsse immer milder.

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