Tee-Lexikon: Matcha

Der Matcha ist ein fein gemahlener Grüntee, der auch in der japanischen Teezeremonie verwendet wird.

Für die Herstellung des Matcha verwendet man die Sorte Tencha, die eigens nur für diesen Zweck angebaut wird. Der Tencha ist ein Schattentee wie der Gyokuro und verbringt die letzten vier Wochen vor der Ernte im Schatten unter traditionellen Schilfmatten. Dadurch entsteht ein extrem dunkelgrünes Blatt, das außergewöhnlich reich an natürlichen Wirkstoffen ist und einen stark aromatischen lieblichen und süßen Geschmack entwickelt.

Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft und getrocknet, und danach in traditionellen Granitsteinmühlen zu feinstem Pulver gemahlen.

Der Matcha hat seinen Ursprung eigentlich in China: in der traditionellen ostasiatischen Medizin ist es nämlich üblich, die Heilpflanzen nach dem Trocknen zu einem feinem Pulver zu mahlen. Auch der Tee wurde und wird als Heilpflanze angesehen und so lag es nahe, auch diesen zu mahlen. Im 6ten Jahrhundert sollen buddhistische Mönche mit der Herstellung von Matcha begonnen haben. Mit der Zeit entwickelt sich dann daraus ein erstes Teeritual der Zen- bzw. Chan-Buddhisten. Ende des 12ten Jahrhunders gelangt der Matcha und das Teeritual zusammen mit dem Chan-Buddhismus Japan. Dort entwickelte sich im Laufe der Jahrhundert die heutige Teezeremonie - während der Matcha in China in Vergessenheit geriet...

Zubereitung von Matcha

Für die Zubereitung eines echte Machta benötigt man eine Matcha-Schale und einen Matcha Besen aus Bambus. In die Schale gibt man etwa 1-2 Gramm Matcha und gießt etwa 100 ml 60 Grad heißes Wasser hinzu. Nun schlägt man den Tee mit dem Matcha Besen schaumig. Je höher und je fester der Schaum, desto besser ist der Tee.

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