Tee-Lexikon: Mate Tee

Der Mate Tee wird nicht aus der herkömmlichen Teepflanze Camellia, sondern aus den Blättern des Stechpalmengewächses Ilex Paraguayensis gewonnen. Seinen Namen erhielt der Tee aber von dem kürbisähnlichen Gefäss, aus dem ihn die südamerikanischen Indios traditionell trinken und das sie Mati nennen.

In Südamerika gibt es etwa 280 Stechpalmenarten. Der Mate Strauch ist eine der Arten, die in weiten Teilen der Wälder Südamerikas verbreitet sind. Auch wenn der Mate seit der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts auch in Plantagen kultiviert wird, wird heute immer noch die Häfte der Produktion von Wildpflanzen geerntet.

Dem Mate Tee werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Er wirkt anregend auf Nerven, Muskeln und Stoffwechsel. Er regt die Speichel- und Magensaftbildung an und ist dadurch hilfreich bei der Verdauung, außerdem wirkt er leicht harn- und schweißtreibend, sowie aufgrund des Koffeingehaltes aktivierend und kreislaufstärkend. Traditionell wird er zur Steigerung der Leistung und zur Unterdrückung des Hungergefühls angewandt.

Zubereitung Mate Tee

Mate Tee ist sowohl lose als auch portioniert in Teebeuteln zu bekommen. Die Ziehzeit beträgt bis zu 6 Minuten. Je anregender der Tee sein soll, desto kürzer läßt man ihn ziehen. Man kann der Mate Tee mehrmals aufgießen, so dass er sehr ergiebig ist. Je nach Qualität sind mindestens drei Aufgüsse möglich.
Verfeinern kann man ihn dann mit Milch, Minze oder Zitrone. Im Winter schmeckt er frisch aufgebrüht sehr gut, im Sommer sollte man ihn auch einmal eisgekühlt probieren.
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